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Einsatzstatistik 2019

„Ohne Auffälligkeiten“ könnte die statistische Auswertung der Einsätze 2019 betitelt werden. Im Detail allerdings sind dennoch einige Besonderheiten zu finden…

Zu 164 Einsätzen musste die FEUERWEHR Gemeinde Laufach ausrücken  – 27 weniger als im Vorjahr und damit geringfügig unter dem Durchschnitt der neun Vorjahre (175).

Wieder im normalen Bereich sind die Brandeinsätze, es waren heuer 12 (7%; Vorjahr 29). Nach dem trockenen Jahrhundertsommer 2018 kehrte hier wieder Normalität ein. Berichtenswert waren der Flächenbrand am Lindenberg am 25. Mai, der Heckenbrand in Frohnhofen, verursacht durch „thermische Unkrautentfernung“ am 7. Juni sowie der brennende Traktor mit nachfolgendem Waldbrand in Weibersbrunn am 1. August.

Hinter diesen Brandeinsatzzahlen stehen rund 30 Prozent der geleisteten Einsatzstunden: Brandeinsätze sind stets arbeits- und personalintensiv und stellen aufgrund der potentiellen Eigengefährdung eine hohe Belastung dar.

Mit 54  Alarmierungen (33%; Vorjahr 55) liegt die Zahl der First-Responder–Einsätze auf dem Niveau der drei Vorjahre.

72 Mal (44%; Vorjahr 52) wurde die FEUERWEHR Gemeinde Laufach zur Technischen Hilfe alarmiert. Unter dieser Kategorie ist eine große Bandbreite des Feuerwehrdienstes gelistet. Auffällig in diesem Jahr: viermal mussten Wohnungs- bzw. Haustüren wegen Personen in Not geöffnet werden – Hinweis auf unsere Gesellschaftsentwicklung mit immer mehr alleine wohnenden Senioren. Nur viermal war das Stichwort Verkehrsunfall – hierzu trug die sieben Monate gesperrte B26 bei. Dreimal wurden wir zum Einsatzbild „Person unter Zug“ an die Bahnstrecke gerufen.

Ein regelrechter „Sch…“-Einsatz war die ausgetretene Güllemasse am 22. Mai in den Weiberhöfen.

35 Einsätze (Vorjahr 23) im Bereich Technische Hilfe waren dem Wetter geschuldet, zum größten Teil allerdings außerhalb der Gemeinde Laufach: eine Windwalze aus einer Gewitterfront sorgte für 25 Einsätze unserer Wehr in Kahl am Main, wo am 18. September zahlreiche Keller unter Wasser standen und Dächer abgedeckt wurden. Weitere 7 Einsätze waren im Ortsgebiet Folge von Starkregenereignissen am 16. März und am 21. Mai.

Auffällig ist die hohe Zahl der Fehlalarme: Achtmal (5%, Vorjahr 1x) war das Einsatzstichwort Meldereinlauf BMA, bzw. die Meldung stellte sich als Falschmeldung heraus. Allein viermal löste der Pumpenalarm der Maidhofbrücke fehlerhaft aus.

In Summe sind dies 111 Alarmierungen (Vorjahr 137): neben 54 Alarmen für die First Responder und den 5 bei Unwettertätigkeiten  waren 66 Alarme klassische Feuerwehreinsätze, in denen es im Schnitt einmal pro Woche um Brände, Rettung von Menschen und Tieren und die dringende Bewahrung von Sach- und Kulturgut ging.

Schließlich bedeutet Feuerwehrdienst auch die Übernahme von Freiwilligen Tätigkeiten. In 2019 waren dies 18 (11%; Vorjahr 54) Einsätze ohne Alarm. Beispiele sind Verkehrsabsicherungen bei Prozessionen, wegen des heißen Sommers zahlreiche Insektenaufträge, sowie die Absicherung und Unterstützung gemeindlicher Veranstaltungen auf öffentlichen Verkehrswegen.

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