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Herzlich Willkommen bei der FEUERWEHR Gemeinde Laufach!

Wir möchten Sie auf diesen Seiten über Aufbau, Technik, Termine, Dienstbetrieb und Einsätze unserer Feuerwehr informieren!
In der Einsatzübersicht halten wir Sie über das Einsatzgeschehen auf dem Laufenden. 

Allgemeine Nachrichten aus Ihrer Feuerwehr finden Sie in den Neuigkeiten; interne Mitteilungen aus dem Dienstbetrieb erscheinen unter Info Dienstbetrieb.  Wichtige Informationen für unsere Mitbürger bieten wir unter Service an.

Vieles zu unseren Fahrzeugen oder unser neues Feuerwehrhaus sind in der Rubrik Technik aufgeführt.

Oder - statt uns nur im Internet kennenzulernen - machen Sie mit! Quereinsteiger - herzlich willkommen!

 Für Fragen zur Insektenbekämpfung finden Sie hier weitere Informationen.


 

Seminar Elektromobilität

­­­­­­­­­­­Weiterbildung der Feuerwehr für die neuen Technologien im Bereich der Elektromobiltät und der Batteriespeichersysteme.

Am Samstag, den 26.10 veranstaltete der Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg das Tagesseminar „Elektromobilität und Speichertechnik“ im Feuerwehrhaus in Karlstein am Main. Unter den über 280 Teilnehmern aus weiten Teilen Bayerns, Hessen und Baden Württemberg waren auch 7 Angehörige der Feuerwehr Gemeinde Laufach.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den verantwortlichen KBI Frank Wissel startete direkt Dr. Rolf Erbe von der Berliner Feuerwehr- und Rettungsdienst-Akademie. In seinem Vortrag zur „Elektromobilität – Neue Herausforderung für die Feuerwehr?“ zeigte er die Parallelen zu einem „Standard-Feuerwehreinsatz“ auf und berichtete hier von seiner Einsatzerfahrungen aus der Berliner Berufsfeuerwehr. Er erläuterte die Gefahr eines Lichtbogens oder Stromschlag für die Einsatzkraft und ging auf die mindestens 6 notwendigen Bedingungen ein, damit dies überhaupt möglich ist:

  1. Abschalteinrichtung für die Hochspannung, kurz HV versagt
  2. HV-Kabelschutz versagt
  3. Isolierung beschädigt
  4. Kabel liegt frei
  5. Einsatzkraft berührt zwei beschädigte HV-Kabel mit unterschiedlichem Potential
    oder Erde oder Fahrzeugmasse hat Kontakt mit einem beschädigten HV-Kabel und Einsatzkraft berührt das andere Potential
  1. Einsatzkraft steht nicht isoliert (keine Schutzhandschuhe / S3 Sicherheitsstiefel)

Anschließend ging er auf die aus der Praxis bewährte Einsatztaktik bei Elektrofahrzeugen ein.

  • Erkunden – Beurteilen – Entscheiden
  • Rettungsdatenblätter nutzen
  • Fahrzeugsystem deaktivieren
  • Don’t Touch Orange!
  • Orange HV-Kabel nicht trennen / quetschen
  • Batteriegehäuse nicht öffnen oder berühren
  • Batterieteile / „Inhalte“ nicht berühren
  • Nicht erden und/oder kurzschließen
  • Brände benötigen einen großer Wasserbedarf
  • Elektroschutzhandschuhe

Nach einer kurzen Frühstückspause stellte Jörg Heck von der Berufsfeuerwehr Wiesbaden mögliche Löschkonzepte zur Brandbekämpfung bei Akkubränden und Kraftfahrzeug mit Hochvolt-System vor.

Markus Staab von der Firma Firma Magna ging auf aktuelle Trends in der Elektromobilität ein und zeigte Beispiele von Crashtests mit Batteriesystemen und Elektrofahrzeugen, welche vor der Freigabe bestanden werden müssen. Anhand von Messdaten zeigte er das Systemverhalten einer Batterie bei einem Thermal Runaway.

Für alle Teilnehmer gab es danach ein gutes Mittagessen, hier nochmal ein Lob an die Helfer der Feuerwehr Karlstein am Main für die super Bewirtung über den gesamten Tag.

Im Anschluss ging es um den vorbeugenden Brandschutz im Bereich von Lithium-Ionen-Speichermedien. Der Dozent Felix Menzinger von der Berufsfeuerwehr München gab hier eine Risikoeinschätzung bzw. Annäherung an die Systeme ab. Hier stellte er auch den eingereichten Kennzeichnungsvorschlag für Heimspeichersysteme vor, welcher an die bekannte Kennzeichnung von PV-Anlagen angelehnt ist.

Die Firma Düperthal stellte im Weiteren kurz Ihre Sicherheitsschränken vor. Anschließend ging Klaus Heck von der Batteryuniversity GmbH auf die Funktionsweise und Sicherheitseinrichtungen von Lithium-Ionen-Batterien ein.

Zum Abschluss stellte Andreas Emge anhand von Einsätzen der Feuerwehr Karlstein die Erfahrungen und ihre Vorgehensweise bei Batteriesystemen vor. Durch die in Karlstein ansässige Industrie konnte er zahlreiche Einsatzszenarien aufzeigen.

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Bildquellen: stock.adobe.com; wikipedia.org; audi-technology-portal.de

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