::: Einsatzstatistik der FEUERWEHR Gemeinde Laufach 2017  

01.01.17 - cs Das Jahr 2017 zeigte wieder auf, wie notwendig eine gute Ausbildung und Ausstattung der Feuerwehr ist. Bei 185 Einsätzen musste die FEUERWEHR Gemeinde Laufach Hilfe leisten – im Vorjahr waren es 151. Hauptgrund für die Zunahme waren die Unwettereinsätze.







Neben Bränden und Verkehrsunfällen bestimmten Unwetter mit Schlamm und Hochwasser die fotografisch dokumentierten Einsätze im Jahr 2017.

Mit 53 Alarmierungen (29%; Vorjahr 58) hat sich die Zahl der First-Responder–Einsätze auf den niedrigsten Wert seit elf Jahren reduziert – was wahrscheinlich an geänderten Alarmierungsvorgaben der ILS liegt.
Zum regelmäßigen Einsatzbild geworden sind „Tragehilfe Rettungsdienst“ bzw. „Drehleiter zum Rettungsdienst“ mit fünf Alarmierungen im abgelaufenen Jahr. Grund ist oft die Tatsache, dass unsere Bevölkerung veraltet – und immer mehr ältere Personen bei häuslichen Not- und Unfällen durch enge Siebziger-Jahre-Treppenhäuser (bzw. durchs Fenster) zu bugsieren sind.

Das - ursprünglich namensgebende - FEUER-WEHR-Geschäft sieht einsatzzahlenmäßig zunächst bescheiden aus. Zu 13 Brandeinsätzen (7%; Vorjahr 10) wurde die Wehr alarmiert: Allerdings geht die Bandbreite von B1 (Kleinbrand) bis B5 – in diesem Fall die Alarmierung des Messzuges zum Großbrand bei Lidl im Alzenauer Gewerbegebiet.
Zwei Brände „B4“ sind erwähnenswert: Am 3. April war es der sprichwörtliche „Scheunenbrand im Hochspessart“ in Heinrichsthal, bei dem seit langem wieder der LZ Wasser alarmiert wurde und in neuer Formation mit der FW Feldkahl-Rottenberg antrat. Am 18. Dezember war es ein Dachstuhlbrand in Sailauf, bei dem wir mit Brandbekämpfung, Beleuchtung und Wasserförderung unterstützend tätig waren.

Hinter diesen Brandeinsatzzahlen stehen rund 25 Prozent der geleisteten Einsatzstunden: Brandeinsätze sind stets arbeits- und personalintensiv und stellen aufgrund der potentiellen Eigengefährdung eine hohe Belastung dar.

83 Mal (45%; Vorjahr 83) wurde die FEUERWEHR Gemeinde Laufach zur Technischen Hilfe alarmiert. Zu dieser Kategorie gehören unter anderem neun Ölspuren bzw. auslaufende Betriebsmittel (meist auf der B26) sowie 43 Einsätze wegen Unwetters. Am 13. Januar 2017 sorgte das Sturmtief Egon für 14 Wind- und Schneeeinsätze im Ortsgebiet. Zwölf Einsätze wurden am 4. Mai 2017 in Mensengesäß abgearbeitet, als ein Gewitter den Kahlgrund unter Wasser setzte.
Mehrfach mussten wir im eigenen Ortsgebiet schlammiges Oberflächenwasser abpumpen– ein Problem der gerade beendeten Bahnbaustelle, wo viele Flächen noch nicht ausreichend bewachsen sind. Schließlich sorgte am 30. September ein Starkregenereignis für 12 Einsätze im Ortsteil Hain – vorwiegend waren es überflutete Straßen und vollgelaufene Keller.

13 mal (Vorjahr 7) wurden wir zu Verkehrsunfällen auf der B26 bzw. der AB12 (Engländerhochstraße) gerufen. Noch in taufrischer Erinnerung ist hier der Doppeleinsatz VU PKW - Person eingeklemmt – am 30. Dezember mussten wir innerhalb von einer knappen Stunde auf der B26 bzw. der MSP21 zweimal zwei schwerverletzte Personen aus ihren Fahrzeugen befreien. Nennenswert, aber auch ohne großen Personenschaden war der Zusammenstoß eines LKW mit einem Traktor am 11. Juli.
Einmal mussten wir eine Notarzt-Hubschrauberlandung im Ortsgebiet absichern - im Jahr zuvor waren es immerhin fünf.

Dies ergibt 119 Alarmierungen (Vorjahr 111).
Die Differenz zu den wirklichen Einsätzen ergibt sich z.b gerade bei Unwettereinsätzen, aus nur einem Alarm und bis zu 12 verschiedene Einsatzstellen (Unwetter im Januar 17) oder z.b. bei Verkehrsunfällen die Versorgung/Betreeung der Verletzten bis zum Eintreffen des Regelrettungsdienstes.

Schließlich bedeutet Feuerwehrdienst auch die Übernahme von Freiwilligen Tätigkeiten - in 2017 waren dies 36 (19%; Vorjahr 40)– also Einsätze ohne Alarm. Beispielsweise sind dies Verkehrsabsicherungen bei Prozessionen oder gemeindlichen Veranstaltungen. Hierunter fiel auch die Sicherheitswache am Himmelfahrtstag – dem Dampflokfest am Bahnhof zum Abschied der Spessartrampe mit 6.000 Besuchern.

::: Halbjahres-Einsatzstatistik der FEUERWEHR Gemeinde Laufach 2017  

03.07.17 - cs Exakt 100 Einsätze leistete die FEUERWEHR Gemeinde Laufach im ersten Halbjahr 2017 – das macht es dem Statistiker leicht (denn damit entsprechen die absoluten Werte den Prozentanteilen…)

Die meisten - nämlich 31 Einsätze - waren dem Wetter geschuldet: am 13. Januar 2017 sorgte das Sturmtief Egon für 14 Wind- und Schneeeinsätze im Ortsgebiet. Zwölf Einsätze wurden am 4. Mai 2017 in Mensengesäß abgearbeitet, als ein Gewitter den Kahlgrund unter Wasser setzte.

Die 27 First-Responder-Einsätze lagen wieder im Rahmen des Vorjahres und damit ewtas unter dem langjährigen Schnitt.

Zu 17 Technische Hilfen wurden wir alarmiert– hier reichte die Bandbreite von fünf Ölspuren, vier Unterstützungen bzw. Tragehilfen für den Rettungsdienst bis hin zu drei Verkehrsunfällen, die aber alle glimpflich ausgingen bzw. bei denen unsere nicht mehr benötigt wurde.

Ferner leistete die Wehr 14 Freiwillige Tätigkeiten, beispielsweise– Verkehrsabsicherungen bei Prozessionen oder gemeindlichen Veranstaltungen. Hierunter fällt auch die Sicherheitswache beim Fest am Bahnhof zum Abschied der Spessartrampe mit 6000 Besuchern und regem Dampflokverkehr.

Überdurchschnittlich hoch ist mit elf die Anzahl der Brände – und erstmals sind bei den Alarmen auch alle Kategorien von B1 bis B5 vertreten.
B4 war dabei der sprichwörtliche „Scheunenbrand im Hochspessart“ in Heinrichsthal am 3. April, bei dem seit langem wieder der LZ Wasser alarmiert wurde und in neuer Formation mit der FW Feldkahl-Rottenberg antrat. B5 war die Alarmierung des Messzuges zum Großbrand bei Lidl im Alzenauer Gewerbegebiet.
Noch in guter Erinnerung ist der Tag der drei Brände am 26. Juni – mit einem Brand in einem landwirtschaftlichen Anwesen, einem Bahndammbrand und dem Erneuten Aufflammen des Brandgutes vom erstgenannten Einsatz.

Alles in allem aber ein durchweg „normales“ Jahr, das von uns eben die ganze Bandbreite des Feuerwehrhandwerks abverlangte. Die Tendenz der Einsatzzahlen zeigt nach zwei ruhigeren Jahren allerdings wieder nach oben.

::: Einsatzstatistik der FEUERWEHR Gemeinde Laufach 2016  

02.01.17 - cs „Leicht Rückläufig“ – wäre wohl die passende Überschrift über die Einsatzbilanz der FEUERWEHR Gemeinde Laufach für das Jahr 2016. Insgesamt wurden 151 Einsätze absolviert – 31 weniger als im Jahr 2015.







Verkehrsunfälle mit und ohne eingeklemmte Personen, Zimmerbrände und Hubschraubereinweisungen bestimmten 2016 die fotografisch dokumentierten Einsätze.

Zurückgegangen ist die Zahl der Brandeinsätze von 14 im Vorjahr auf nur zehn (10) in 2016. Allerdings waren darunter rekordsetzende sechs „B_3“ – Einsätze unter den Stichworten „Kellerbrand“, „Zimmerbrand“ oder „Brand Gewerbebetrieb“. Diese Einsätze bieten erhöhten Adrenalinausstoß für die Einsatzkräfte, denn stets ist hier im Hinterkopf „Menschen in Gefahr“ verankert.
Glücklicherweise gab es bei allen sechs Einsätzen keine Personenschäden. In vier Fällen konnten sich die Bewohner dank Rauchmelder rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Leicht rückläufig auch die Zahl der First Responder-Einsätze: Es waren 58 im abgelaufenen Jahr, und damit zehn weniger als im langjährigen Mittel.

83 technische Hilfen wurden geleistet - auch dies etwa zehn weniger als in den Vorjahren. Die Bandbreite erstreckt sich von 11 Ölspuren über acht Unwetteralarme, sieben leichte Verkehrsunfälle , fünf Hubschraubereinweisungen, vier Unfälle mit eingeklemmten Personen, drei Wohnungsöffnungen zweimal Unterstützung des Rettungsdienstes bis zu 40 sonstigen Hilfen ohne Alarm, den sog. Freiwilligen Tätigkeiten.

Rückläufig war allerdings nur die Zahl der Einsätze – die Qualität und Anforderung hingegen scheint eher anzusteigen: Wir erinnern uns an den Verkehrsunfall am Faschingsdienstag (9.2.) auf der St2317 mit zeitgleichem Alarm zu einem Zimmerbrand in Hain; den Küchenbrand in der Heigenbrückenerstr. am 7. Juni; den Schwelbrand in einem Regionalexpress der DB am 14. Juni; den Unfall „PKW gegen Schotterlaster, eingeklemmte Person“ am nächsten Tag (15.6.);
einen weiteren Küchenbrand wieder in der Heigenbrückener Str. am 15. September; einen weiteren VU mit eingeklemmter Person auf der B26 am 16. Oktober; sowie den Garagenbrand am 3. November bei einem Feuerwehrkollegen in der Kolpingstraße.

Also wieder vermeindliche Routine, im Detail jedoch extrem anspruchsvolle Einsatzszenarien mit jeder Menge persönlichem Leid bei den Beteiligten und Opfern.



111 Mal wurde Funkalarm ausgelöst, also im Schnitt zweimal pro Woche. Die Verteilung der Einsätze über den Jahresverlauf ist sehr unsteht – warum März und Dezember wenig intensiv, die Umzugsmonate Mai und Juni sowie der September und November dagegen übermäßig anstrengend waren – weiß der Himmel...

::: Halbjahres-Einsatzstatistik der FEUERWEHR Gemeinde Laufach 2016  

06.07.16 - cs Zum Ende des ersten Halbjahres zieht die FEUERWEHR Gemeinde Laufach eine Zwischenbilanz zum Einsatzgeschehen. Es wurden 70 Einsätze absolviert. Dieser Wert liegt etwas unter dem langjährigen Durchschnitt.

Ursache ist vor allem der ungewöhnlich ruhige Jahresanfang: nur 32 Einsätze waren es in den vier Monaten zwischen Januar und April. In den beiden Monaten Mai und Juni waren es dann „überdurchschnittliche“ 38 – dummerweise gerade in einer Zeit, als die FEUERWEHR Gemeinde Laufach mit dem Umzug in ihr Übergangsdomizil ohnehin überdurchschnittlich stark belastet war. Aber das Leben ist ja bekanntlich kein Ponyhof…



31 Mal wurden die First Responder zu Häuslichen Notfällen oder bei Verkehrsunfällen alarmiert.
Sechs Brandeinsätze waren im ersten Halbjahr zu verzeichnen: darunter dreimal das Stichwort „B_3“. Gravierend davon war der Zimmerbrand in Hain am 7.6.16.

12 Einsätze galten der kleinen Technischen Hilfe mit dem Alarmkürzel „THL_1“: Dahinter verbergen sich Ölspuren oder Verkehrsregelungen auf der B26, Türöffnungen, die Unterstützung von Polizei oder Rettungsdienst, oder technische Hilfe bei Arbeitsunfällen.

Sieben Einsätze waren dem Wetter zuzuschreiben – zweimal wurde die Abschnittsführungsstelle besetzt, fünfmal wurde die Wehr bei Unwettereinsätzen tätig.

Viermal „VU“, einmal „P_KLEMM“ : hinter diesem Kürzeln stehen Verkehrsunfälle auf der B26 mit Personenschäden. Hier gingen alle Unfälle glimpflich, d.h. ohne schwere Verletzungen oder eingeklemmte Personen aus.

13 Einsätze waren freiwillige Tätigkeiten, wie beispielsweise Verkehrsregelungen, Absperrungen oder die Unterstützung der Gemeindewerke.

48 mal wurde Funkalarm ausgelöst - zu den genannten 31 First-Responder-Einsätzen und zu 17 klassischen Einsätzen, bei denen es um Brände, den eiligen Schutz von Sachwerten und um Menschenleben in Gefahr ging.

::: Einsatzstatistik der FEUERWEHR Gemeinde Laufach 2015  

01.01.16 - cs Mit dem Ende des Jahres 2015 zieht die FEUERWEHR Gemeinde Laufach Bilanz über das Einsatzgeschehen. Mit 182 Einsätzen ist deren Zahl wieder geringfügig gegenüber dem Vorjahr (164) angestiegen, entspricht aber dem langjährigen Mittel.
Die Wehr wurde zu 14 Bränden, 45 Technischen Hilfen und 69 First-Responder-Einsätzen alarmiert. Weitere 54 Freiwillige Tätigkeiten wurden abgeleistet.








Verkehrsunfälle mit und ohne eingeklemmte Personen bestimmten 2015 die Einsatzberichte. Hoch schlugen die Flammen an der Bahnbaustelle.

Die Anzahl der Brände ist von acht im Vorjahr auf 14 angestiegen, entspricht aber dem Durchschnittswert der letzten Dekade.
An größeren Bränden (B3 und höher) sind der Brand auf der Tunnelbaustelle am 5.10.15 und der Scheunenbrand am Hirtenhof in Feldkahl am 21.8.15 zu nennen - wobei zu letzterem der SW2000 wieder einmal nicht alarmiert wurde.

Auffällig angestiegen ist die Zahl der Technischen Hilfe auf der Straße. Zu insgesamt zwölf Verkehrsunfällen wurde die Wehr gerufen, sieben Mal davon lautete das Stichwort „Person eingeklemmt“.

Die First-Responder-Einsätze lagen genau im langjährigen Durchschnitt. 69 Mal (38 Prozent) wurden die Ersthelfer in Feuerwehrmontur alarmiert, im Vorjahr waren es 74 Einsätze. Die medizinischen Einsätze sind die einzige Einsatzart, die im zweiten Halbjahr rückläufig waren (37 ggü. 31).

Nicht erklärbar und damit die berühmte „statistische Unwägbarkeit des Feuerwehrdienstes“ ist der Anstieg der gravierenden Einsätze im zweiten Halbjahr: Sowohl bei Bränden (4 Einsätze Januar bis Juni gegenüber 9 Juli bis Dezember) als auch bei Verkehrsunfällen (1 ggü. 11) als auch bei der Gesamtzahl der Alarme zu Bränden und technischen Hilfen (20 ggü. 40) war das zweite Halbjahr deutlich intensiver.
Gründe? Keine logischen – der Jahrtausendsommer hatte mit nur fünf Einsätzen wegen (Un-)wetters bestenfalls einen kleinen Einfluss.

Dass die ersten neun Monate ruhig waren, ist auch an der Alarmierungsart festzumachen. Seit dem 1. Januar wird die FEUERWEHR Gemeinde Laufach bei gravierenden Einsätzen per Sirene alarmiert. Allerdings blieb die Feuerwehrsirene in Laufach bis zum 5. Oktober 2015 stumm.
Es war wohl eine Laune der Statistik, dass 278 Tage kein Zugalarm erfolgte, dann aber innerhalb von 48 Stunden dreimal die Sirene lief (5.10.15 Brand Tunnelbaustelle, 6.10.15 Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, 7.10.15 Heißläufer an einem Güterzug).
Neben diesen drei Einsätzen bleibt sicher der umgestürzte LKW am 9. November, die vergebliche Personensuche am und im Schwarzkopftunnel am 27. November, der Arbeitsunfall auf der Bahnbaustelle am 12. Februar und die leider traurig endende Personensuche am 19. Februar in längerer Erinnerung.


::: Einsatzstatistik der letzten zehn Jahre  

01.01.16 - cs Das Einsatzaufkommen der Feuerwehr Laufach hat sich in den vergangenen zehn Jahren auf einem hohen Niveau von durchschnittlich 193 Einsätzen (min 133, max 281) etabliert. Im Gegensatz dazu stehen die Einsatzzahlen aus den achtziger und neunziger Jahren mit nur 90 bis 150 Einsätzen pro Jahr.


Die Grafik zeigt die Entwicklung der Einsatzzahlen von 1984 bis 2015

Gründe für diese Entwicklung sind die zunehmende Verstädterung des ehemals ländlichen Vorspessarts und die damit gestiegene Zahl der Bagatelleinsätze, sowie -ab 1997- die Übernahme des First-Responder-Dienstes.

Die „Ausreißer“ - also die Jahre mit auffällig hohen Einsatzzahlen wie 2004, 2007 oder 2008 sind Jahre mit extremer Witterung, die sich in häufigen Sturmeinsätzen niederschlagen. Man erinnere sich an 2007 mit dem Sturm „Kyrill“ und 2008 mit dem Sturm „Emma“ und zahlreichen Gewittern.
Auch die Zahlen in den Jahren 2012, 2014 und 2015 hätten durchaus höher sein können, doch die Gemeinde Laufach hatte in den vergangenen fünf Jahren bei diversen Hitzegewittern und flächendeckenden Stürmen (wie zuletzt beim deutschlandweit verheerenden Orkan „Niklas“ am 31. März 2015) schlichtweg Glück.

::: Einsatzstatistik der FEUERWEHR Gemeinde Laufach 1. Halbjahr 2015  

01.07.15 - cs Halbzeit im Jahr 2015! Heißt üblicherweise Zeit für eine Einsatz-Zwischenbilanz: Die Einsatzzahlen der FEUERWEHR Gemeinde Laufach waren auf „normalem Niveau“ – es waren 82 Einsätze. Die 38 First-Responder-Einsätze lagen exakt im Schnitt der Vorjahre.

Sechs Brandeinsätze waren im ersten Halbjahr zu verzeichnen: alle waren Kleinbrände („B_1“) im Außenbereich bzw. Brandmeldungen bei bewachtem Feuer.

Elf Einsätze galten der kleinen Technischen Hilfe mit dem Alarmkürzel „THL_1“: Dahinter verbergen sich Ölspuren oder Verkehrsregelungen auf der B26, die Unterstützung von Polizei oder Rettungsdienst, oder technische Hilfe bei Arbeitsunfällen (zweimal auf der Bahnbaustelle).

Zweimal war das das Alarmstichwort gravierender: „P_KLEMM“, also eingeklemmte Person. Während beim ersten Alarm am 22. Juni von der ersteintreffenden FW Sailauf Entwarnung gegeben werden konnte, musste am 29. Juni bei Rottenberg eine Person unter einem Traktor befreit werden.

Der intensivste Einsatz war am 19. Februar: zunächst musste eine Wohnungstür geöffnet und anschließend eine vermisste Person gesucht werden. Leider konnte sie nur noch tot aufgefunden werden.

24 Einsätze waren freiwillige Tätigkeiten, wie beispielsweise Verkehrsregelungen, Absperrungen oder die Unterstützung der Gemeindewerke.

Erneut sind die First-Responder-Einsätze zahlenmäßig ganz vorne: 38 Einsätze der FEUERWEHR Gemeinde Laufach waren medizinische Notfälle.

Bislang gab es in 2015 weder wetterbedingte Einsätze noch wurde die Abschnittsführungsstelle besetzt. Das mag sich ändern – bereits jetzt im Juli angesichts der Hitzewelle.

52 mal wurde Funkalarm ausgelöst - zu den genannten 37 First-Responder-Einsätzen und zu 15 klassischen Einsätzen, bei denen es um Brände, den eiligen Schutz von Sachwerten und um Menschenleben in Gefahr ging.

::: Einsatzstatistik der FEUERWEHR Gemeinde Laufach 2014  

01.01.15 (errata corrige 03.01.15) - cs Mathematiker würden die Einsatzbilanz 2014 der FEUERWEHR Gemeinde Laufach als „nichtlinear und nichtstetig“ definieren.








Die Aufwändige Technische Hilfe war auch im Jahr 2014 einsatzbestimmend. Alle Brandeinsätze gingen glimpflich aus.

Nichtlinear, da durchaus an manchen Tagen keine Einsätze, an anderen Tagen dagegen (zum Beispiel am 22. Mai oder am 11. Dezember) drei oder mehr Einsätze geleistet wurden…

Nichtstetig, da das Einsatzjahr 2014 mit einigen statistischen Kuriositäten aufwartete. So gab es zwei lange Perioden ohne klassischen Feuerwehreinsatz: Vom 1.1. 2014 bis 6. 2. 2014 wurden an 36 Tagen zwölf First-Responder- Einsätze geleistet, bis erstmals im Jahr am 13.2.2014 ein regulärer Alarm zu einer Ölspur rief. Noch länger war der Zeitraum vom 16.10.2014 bis zum 7. 12. 2014.
An diesen 52 Tagen gab es 18 First-Responder-Alarme und sechs Freiwillige Tätigkeiten, aber eben kein „normaler“ Feuerwehreinsatz.

Dafür ging der Puls am 7.12.2014 dann besonders hoch, denn es wurde zum Zimmerbrand in der Gaststätte Brückner alarmiert – ein Einsatz, der gottlob sehr glimpflich ohne Personen- und nennenswerten Sachschaden verlief. Es war einer von nur acht Brandeinsätzen des Jahres – somit blieb dieses Einsatzgebiet auch im Jahr 2014 mit fünf Prozent weit unter dem langjährigen Durchschnitt.
Die wenigen weiteren Einsätze im Ortsgebiet waren weitgehend Routine: Ein Fahrzeugbrand am 13. Juli und ein Strohballenbrand am 19. Juli.

Über dem langjährigen Durchschnitt lagen hingegen die First-Responder-Einsätze. 74 Mal (45 Prozent) wurden die Ersthelfer in Feuerwehrmontur alarmiert, im Vorjahr waren es 68 Einsätze.

Einige der 54 Einsätze zur Technischen Hilfe (33 Prozent; Vorjahr 64) sind sicher der besonderen Erwähnung wert: Spektakulär, aber unkritisch war der Gasaustritt an neu renovierten Tegut-Markt am 11.April 2014. Der erste größere Einsatz auf der Bahnbaustelle war am Ostersonntag (20. April) ein verunglückter Dumper, bei dem der Fahrer wegen Verdachts auf Rückenverletzung aufwändig aus seiner zerstörten Kabine gerettet werden musste.

Der größte Einsatz 2014 hinsichtlich Personalstärke, technischem und handwerklichem Anspruch sowie psychischer Belastung war der Verkehrsunfall am 4. Juli auf der B26 mit drei PKW, fünf verletzten Personen und einer eingeklemmten Person. Hier hat sich jede aufgewendete Übungsstunde im Bereich Technische Hilfe/Rüstzug mehrfach ausgezahlt.
Am 11. Dezember mussten gleich zwei technische Hilfen gleichzeitig abgewickelt werden – ein Verkehrsunfall auf der B26 am Mühlfeld und ein Forstunfall mit einem umgestürzten Harvester an der Steineiche.

15 mal war das Wetter mittelbar oder unmittelbar Grund des Einsatzes: einmal wurde der BAB-Winteralarmplan ausgelöst, siebenmal galt es, bei Sommergewittern am 22. Mai und 10. August Bäume und Äste zu beseitigen.

Schließlich gehörten zum Feuerwehrgeschäft auch die Sicherheitswachen, Bagatelleinsätze und freiwilligen Tätigkeiten ohne Alarm. 28 Mal (17%; Vorjahr 31) war die FEUERWEHR Gemeinde Laufach hierzu tätig, beispielsweise bei Wassertransporten für den Bauhof oder die Bahnbaustelle, oder bei Verkehrsabsicherungen für Prozessionen, Paraden und Umzügen.

Die Gesamteinsatzzahl entsprach mit 164 der Größenordnung des Vorjahres (170) – es waren acht Brände, 54 Technische Hilfeleistungen, 24 Freiwillige Tätigkeiten, vier Sicherheitswachen und 74 First-Responder-Einsätze. Unter den 54 Technischen Hilfen waren 15 Unwettereinsätze. Nimmt man die First-Responder-Einsätze heraus, wurde nur 62 Mal Alarm für die FEUERWEHR Gemeinde Laufach ausgelöst - der niedrigste Wert seit 2006.

Alles in allem war das Jahr 2014 damit ein ruhiges Jahr, was jedoch eingedenk der o.a. statistischen Unstetigkeit durchaus auch „die Ruhe vor dem Sturm“ bedeuten kann.

::: Statistische Einsatzauswertung erstes Halbjahr 2014  

03.07.14 - cs Das Erste Halbjahr 2014 wartet mit einigen ungewöhnlichen Einsatzmustern auf. So war der Monat Januar ein reiner First-Responder-Monat: Elf FR-Einsätze nacheinander wurden geleistet, nicht unterbrochen von originären Feuerwehreinsätzen. Der erste „richtige“ Alarm des Jahres war erst am 13. Februar – und entpuppte sich als Ölspur.

Nur zwei Brandeinsätze wurden in den ersten sechs Monaten geleistet – in beiden Fällen war es nachbarliche Löschhilfe in Heigenbrücken, wobei die Alarmfahrt unterwegs abgebrochen wurde. Dies entspricht dem Trend des Vorjahres mit gerade drei realen Brandeinsätzen im ersten Halbjahr. Der letzte reale Brandeinsatz im Laufacher Ortsgebiet war am 24.August 2013.


Dreimal war die FEUERWEHR Gemeinde Laufach auf der Bahnbaustelle tätig: bei zwei Notarzteinsätzen und bei einer technischen Hilfe zur Menschenrettung nach einem Unfall mit einem Dumper am Ostersonntag, 20. April 2014.

Die Einsatzzahlen waren insgesamt auf vergleichbarem Niveau wie im Vorjahr – es waren 79 Einsätze (Vorjahr 80). Auch die 39 First-Responder-Einsätze lagen im Schnitt der Vorjahre. Einmal musste der Rettungshubschrauber eingewiesen werden.

Drei Verkehrsunfälle auf der B 26 waren zu verzeichnen.
In elf weiteren Fällen wurde die FEUERWEHR Gemeinde Laufach zur kleinen technischen Hilfe („THL_1“) alarmiert. Darunter waren zwei Ölspuren bzw. Fahrbahnreinigungen, zwei Türöffnungen, eine Tierrettung. Ferner wurde zweimal wurde der Rettungsdienst unterstützt, eine Türe wurde geöffnet und (als besonderer „Klein“-Einsatz) der Gasaustritt im Tegut-Markt am 11. April bewältigt.

Drei Unwettereinsätze wurden verzeichnte, zwei davon waren die vorsorgliche Besetzung der Abschnittsführungsstelle nach Wetterwarnungen.

59 mal wurde Funkalarm ausgelöst - zu den genannten 39 First-Responder-Einsätzen und zu 20 klassischen Einsätzen, bei denen es um Brände, den eiligen Schutz von Sachwerten und um Menschenleben in Gefahr ging.

::: Statistische Einsatzauswertung 2013 Teil I - Übersicht und Analyse 

01.01.14 - cs Nur fünf reale Brandalarme im Jahr 2013, nur bei vieren musste die FEUERWEHR Gemeinde Laufach tatsächlich tätig werden! Dies ist der niedrigste Wert in der Statistik seit mehr als dreißig Jahren. Man könnte annehmen, die Feuer-Wehr würde nicht mehr gebraucht…
Weit gefehlt. Mit 170 Einsätzen liegt die Bilanz auf gleich hohem Niveau dem Vorjahr – auch in 2012 wurden 170 Einsätze geleistet. Der Rückgang der Zahl der Brandeinsätze wurde durch eine Zunahme der Technischen Hilfen ausgeglichen. „170 Einsätze heißt fast jeden zweiten Tag ein Alarm. Dies bedeutet für eine Freiwillige Feuerwehr unserer Größenordnung ein Alarmaufkommen nahe an der Leistungsgrenze“ fasst Kommandant Hans-Peter Völker die Statistik zusammen.









Viel Routine – aber auch einige ungewöhnliche Einsätze - beinhaltete das Jahr 2013

Mit vier Prozent blieb im Jahr 2013 die Zahl der Brandeinsätze weit unter dem langjährigen Durchschnitt. Nur siebenmal (Vorjahr 21) wurde die FEUERWEHR Gemeinde Laufach zu Schadensfeuern alarmiert, darunter waren zwei Fehlalarme. Dies ist der niedrigste Wert seit mehr als dreißig Jahren.
Ein Grund ist der lange Winter und das nasse Frühjahr, so dass Wald- und Flächenbrände wegen Trockenheit gar nicht vorkamen. Einmal konnte die Alarmfahrt abgebrochen werden, nur viermal musste die Wehr tatsächlich tätig werden: bei einem PKW-Anhänger-Brand in der Schillerstraße am 16. März, beim Schwelbrand in der Schweißerei der Eisenwerke Düker am 21. März, bei einem PKW-Brand am Lindenberg am 16. Juni und einem unbeaufsichtigten Feuer am 24. August 2013.

Knapp unter dem langjährigen Durchschnitt blieben auch die First-Responder-Einsätze. 68 Mal (40 Prozent) wurden die Ersthelfer in Feuerwehrmontur alarmiert, im Vorjahr waren es 77 Einsätze. In vier Fällen musste parallel dazu von der Feuerwehr technische Hilfe geleistet werden – in Form von Tragehilfe, Hubschraubereinweisung oder Einsatz der Drehleiter.

Die Rückgänge im Bereich Brand wurden durch die Technische Hilfe ausgeglichen. In 64 Fällen (38%) wurde die Wehr zum Technischen Einsatz alarmiert (Vorjahr 45). Darunter waren neun Verkehrsunfälle auf der B26 und der ST2317 – und der spektakulärste Einsatz des Jahres, als am 15. März 2013 ein PKW auf der B 26 unter einem umgestürzten Langholztransporter begraben wurde und der Fahrer sehr aufwändig technisch befreit werden musste.
17 Mal galt es Ölspuren zu kehren und auslaufende Betriebsstoffe aufzufangen. Viermal musste der Rettungsdienst unterstützt werden. 18 Einsätze waren THL-Tagesgeschäft: Türe öffnen, Insekten, Tierrettung usw.
Der Einsatz mit dem Alarmstichwort „THL_2“ war kritisch: am 7. Dezember trat in Hain Gas aus, eine Explosion konnte nur durch Zufall verhindert werden. Die FEUERWEHR Gemeinde Laufach war eine ganze Nacht lang tätig, um die Explosionsgefahr zu verringern und - zusammen mit dem Energieversorger - die undichte Leitung zu suchen und zu verschließen.

Elfmal war das Wetter mittelbar oder unmittelbar Grund des Einsatzes: zweimal wurde der BAB-Winteralarmplan ausgelöst, achtmal galt es, bei Sommergewittern am 8. Juni, 23. Juni und 6. August Bäume und Äste zu beseitigen. Ein Einsatz war ein besonderer: der Einsatz des Fachberaters Bau Rainer Franz beim Hochwasser in Passau im Juni 2013.
Die o.a. Alarmierungen summieren sich auf 139 (Vorjahr 141). Neben den 68 Alarmen für die First Responder und vier Tragehilfen waren 67 Alarme klassische Feuerwehreinsätze, in denen es im Schnitt mehr als einmal pro Woche um Brände, Rettung von Menschen und Tieren und die dringende Bewahrung von Sach- und Kulturgut ging.

Schließlich gehörten zum Feuerwehrgeschäft auch die Bagatelleinsätze und freiwilligen Tätigkeiten ohne Alarm. 31 Mal (18%; Vorjahr 27) war die FEUERWEHR Gemeinde Laufach hierzu tätig, beispielsweise bei Wassertransporten für den Bauhof oder die Bahnbaustelle, oder bei Verkehrsabsicherungen für Prozessionen, Paraden und Umzügen.

82 der 170 Einsätze wurden in der tagesalarmkritischen Zeit (montags bis freitags 6:00 bis 18:00 Uhr) geleistet. Der Zufall wollte es, dass nur einer der fünf Realbrände in dieses Zeitfenster fiel.


::: Einsatzentwicklung 1984 - 2013  

02.01.14 - cs Das Einsatzaufkommen der Feuerwehr Laufach hat sich in den vergangenen zwei Dekaden stark erweitert. Gegenüber durchschnittlich etwa 30 Einsätzen (anfang der Achtziger Jahre) über rund 100 (Anfang der Neunziger) liegt die Einsatzbelastung jetzt bei etwa 170 Einsätzen pro Jahr.


Die Grafik zeigt die Entwicklung der Einsatzzahlen von 1984 bis 2013

Gründe für diese Entwicklung sind die zunehmende Verstädterung des ehemals ländlichen Vorspessarts und die damit gestiegene Zahl der Bagatelleinsätze, sowie -ab 1997- die Übernahme des First-Responder-Dienstes.

Jahre mit besonders hohen Einsatzzahlen - wie 2004, 2007 oder 2008 - sind Jahre mit extremer Witterung, die sich in häufigen Sturmeinsätzen niederschlagen. Man erinnere sich an 2007 mit dem Sturm Kyrill und 2008 mit dem Sturm Emma und zahlreichen Gewittern.

::: Einsatzstatistik erstes Halbjahr 2013  

30.08.13. - cs Ohne große Auffälligkeiten erscheint die Einsatzstatistik des ersten Halbjahres 2013 für die FEUERWEHR Gemeinde Laufach. Die Einsatzzahlen waren auf „normalem Niveau“ – es waren 80 Einsätze. Die 38 First-Responder-Einsätze lagen im Schnitt der Vorjahre.

Nur fünf Brandeinsätze im ersten Halbjahr (im Gegensatz zu 20 Einsätzen im gesamten Jahr 2012) waren zu verzeichnen: nennenswert ist hier der Brand in der Schweißerei der Eisenwerken Düker am 21. März 2013.

Vier Verkehrsunfälle auf der B 26 und der St2317 waren zu verzeichnen, einmal war es das Alarmstichwort „P_KLEMM“, also eingeklemmte Person. Das war auch gleichzeitig der spektakulärste Einsatz des ersten Halbjahres, als am 15. März 2013 ein PKW unter einem umgestürzten Langholztransporter begraben wurde und der Fahrer sehr aufwändig technisch befreit werden musste.

Achtzehn Mal wurde die FEUERWEHR Gemeinde Laufach zur kleinen technischen Hilfe („THL_1“) alarmiert. Darunter waren neun Ölspuren bzw. Fahrbahnreinigungen, viermal wurde der Rettungsdienst unterstützt, eine Türe wurde geöffnet und eine Tierrettung durchgeführt.

Sieben Einsätze waren „wetterbedingt“: Am 20. Juni wurde die Abschnittsführungsstelle wegen eines Unwetters besetzt; zweimal der Winteralarmplan auf der BAB A3 ausgelöst; dreimal kleine Wetterschäden (Äste, überflutete Keller) im Ortsbereich beseitigt und einmal der Laufacher Fachberater Bau nach Passau zum Hochwasser entsandt.
Acht weitere Einsätze (Freiwillige Tätigkeiten) wurden geleistet.

68 mal wurde Funkalarm ausgelöst - zu den genannten 38 First-Responder-Einsätzen und zu 30 klassischen Einsätzen, bei denen es um Brände, den eiligen Schutz von Sachwerten und um Menschenleben in Gefahr ging.

::: Einsatzauswertung 2012 - Teil II - Statistik 

22.01.13. – cs Die statistische Auswertung der Einsätze im Vorjahr ist nunmehr abgeschlossen. Nachfolgend einige Kennzahlen:

Im Einsatzjahr 2012 ging die Zahl der Einsätze zurück: 170 Einsätze wurden absolviert, 28 Prozent weniger als im Vorjahr (236 Einsätze).

71 Einsätze (42,0%) der FEUERWEHR Gemeinde Laufach waren der technischen Hilfe zuzuordnen. Weitere 77 (45%), waren First-Responder Einsätze. In 21 Fällen (12%) war der Einsatzauftrag Brandbekämpfung, darunter war ein Fehlalarm aus BMA. Eine Sicherheitswache wurde geleistet (0,5%).

Die Geamteinsatzdauer summiert sich auf 2.324 Einsatzstunden, 722 weniger als im Vorjahr. Die durchschnittliche Einsatzdauer betrug 1 Std. 6 min. Im Schnitt waren jeweils 13 Feuerwehrdienstleistende im Einsatz. Dabei reicht jedoch die tatsächliche Einsatzstärke von einer Person (kleine Technische Hilfe - Wassertransport Gemeinde9 bis 44 Personen (Gebäudebrand in Hain am 18.12.2012).

Der Feuerwehrmann Detlef Durchschnitt fuhr bei 23 Einsätzen mit, leistete 24,8 Einsatzstunden und war bei 16 Übungen anwesend.
Emil Eifrig führt die Liste mit 89 Einsätzen, 94,5 Einsatzstunden, 37 Übungen und 91,0 Übungsstunden an.

Zeitraum 01.01.12 - 31.12.12___Einsätze_____Einsatzkräfte_____Stunden___
Brände20496625
Großbrand262256
Mittelbrand361105
Kleinbrand12279200
Beim Eintreffen bereits gelöscht31828
Technische Hilfen148 1.6331.699
Verkehrsunfall 8202328
First Responder 77662442
Sturmschäden12613
Ölspur36574
Insekten133
Hochwasser 14183164
Wasserschaden36481
Hochbauunfall12613
vermisste Person22973
Freiw. Tätigkeit nach 4.5. VollzBek.24126284
Auslaufender Treibstoff11111
Türöffnung bei Gefahr24133
Tierrettung24622
Türöffnung bei Gefahr24133
Unfall mit Maschinen 12448
Sonstige Hilfeleistungen5125110
Fehlalarme12311
Brandmeldeanlage12311
Sicherheitswache133
Veranstaltungswache133

Gesamt1702.1292.324


::: Einsatzauswertung 2012 - Übersicht und Analyse 

02.01.13. - cs Am 18. Dezember 2012 um 01:47 Uhr wurde im Alten Weg in Hain das komplette Dachgeschoss eines Wohnhauses vom Feuer vernichtet. Dieser mit rund 500 Personalstunden größte Brand in Laufach seit über 20 Jahren zeigt die Herausforderung an die Feuerwehr auf: Brände wie dieser sind sehr selten, dennoch wird von den Einsatzkräften zu ungewöhnlicher Tageszeit professionelle und routinierte Hilfe bei hohem körperlicher Einsatz verlangt.


Der größte Brand in Laufach seit über 20 Jahren in der Nacht vom 17. auf 18. Dezember. Foto: PRIVAT

Das wäre ungefähr so, als hätte eine Fußballmannschaft nur alle 20 Jahre ein Spiel - und da ginge es gleich um die Meisterschaft…

Im Jahr 2012 gingen die Gesamt-Einsatzzahlen der FEUERWEHR Gemeinde Laufach erfreulicherweise erneut zurück. 170 Einsätze wurden geleistet – 66 weniger als im Vorjahr. Deutlich zurückgegangen ist die Zahl der Verkehrsunfälle auf der B26 und der St2317.


Mit 77 Alarmierungen (45%; Vorjahr 98) ist auch die Zahl der First-Responder–Einsätze merklich weniger geworden – wobei das erste Halbjahr mit 49 noch im Rahmen des Vorjahres lag. Erst zum zweiten Halbjahr - nach Einführung der integrierten Alarmierung – nahmen die Einsätze ab. Ob dies an der neuen Alarmierungsstruktur liegt oder eine Laune der Einsatzstatistik ist, kann erst eine längerfristige Auswertung zeigen.

Ein deutlich häufigeres Einsatzbild geworden ist die „Tragehilfe Rettungsdienst“ mit vier Alarmierungen im abgelaufenen Jahr. Grund ist hier sicher die Integrierte Leitstelle (die solche Alarmierungen vereinfacht), aber auch die Tatsache, dass unsere Bevölkerung veraltet – und immer mehr ältere Personen bei häuslichen Not- und Unfällen durch eng gewendelte Siebziger-Jahre-Treppenhäuser zu bugsieren sind.

Das - ursprünglich namensgebende - FEUER-WEHR-Geschäft sieht einsatzzahlenmäßig zunächst bescheiden aus. Zu 21 Brandeinsätzen (12%; Vorjahr 17) wurde die Wehr alarmiert: Ein Einsatz wurde als B_PERSON, also Brand mit Menschenleben in Gefahr klassifiziert, 15 Einsätze waren der Alarmstufe B_1 zugeordnet, zwei Einsätze der Stufe B_3, einmal wurde eine Brandmeldeanlage (BMA) ausgelöst und zweimal wurde B_WALD, also zu einem Waldbrand alarmiert.

Allerdings stecken hinter diesen Brandeinsatzzahlen rund 25 Prozent der geleisteten Einsatzstunden: Brandeinsätze sind stets arbeits- und personalintensiv und stellen aufgrund der potentiellen Eigengefährdung eine hohe Belastung dar.








Einsatzbilder des Jahres 2012: Brände, Unfälle und allerhand tierisches.

Nennenswert sind die größeren Einsätze: Zwei Gebäudebrände mit großem Personal- und Materialeinsatz waren der Brand in der Kinderkrippe in Hain am 18. Januar und der bereits erwähnte ausgedehnte Dachstuhlbrand am 18. Dezember im Alten Weg in Hain. Am 28. August brannte eine Wiesenfläche am Borbergweg. Am 3. April wurde das Unimog-TLF mit dem Waldbrand-Zug zum Waldbrand in Amorbach entsandt.

45 Mal (27%; Vorjahr 53) wurde die FEUERWEHR Gemeinde Laufach zur Technischen Hilfe alarmiert. Zu dieser Kategorie gehören unter anderem sieben Ölspuren bzw. auslaufende Betriebsmittel (meist auf der B26) sowie 16 Einsätze wegen Unwetters. Auch heuer waren dies überflutete Keller und umgestürzte Bäume infolge von Sommergewittern oder Starkregenfällen - am 5. Juli in Waldaschaff und am 11. September sowie am 23. Dezember in Laufach.

Dreimal (Vorjahr 9) ging es bei den technischen Hilfen in der Alarmstufe THL 2 bzw. „Person eingeklemmt“ um Menschenleben in Gefahr – bei Verkehrsunfällen auf der B26 bzw. der AB12 (Engländerhochstraße). Drei Verletzte wurden dabei befreit und von den First Respondern versorgt.

Unter den technischen Hilfen sind der havarierte LKW auf der B26 am 21. Januar, der Verkehrsunfall am 22. Februar am Ortseingang in Frohnhofen sowie der eingeklemmte Waldarbeiter im Heigenbrückener Forst am 30. April zu nennen. Und auch die Kreuzotter im Badezimmer am 18. Oktober wird in Erinnerung bleiben.

Die o.a. Alarmierungen summieren sich auf 141 (Vorjahr 140). Neben 76 Alarmen für die First Responder und vier Tragehilfen waren 61 Alarme klassische Feuerwehreinsätze, in denen es im Schnitt mehr als einmal pro Woche um Brände, Rettung von Menschen und Tieren und die dringende Bewahrung von Sach- und Kulturgut ging.

Schließlich gehörten zum Feuerwehrgeschäft auch die Bagatelleinsätze und freiwilligen Tätigkeiten ohne Alarm – also Verkehrsregelungen, Wassertransport, die Unterstützung der Gemeindewerke, Sicherheitswachen und dergleichen. Diese schlugen mit 27 Tätigkeiten (16%) zu Buche.

Am arbeitsreichsten (von Sturm- bzw. Wettereinsätzen abgesehen) waren die Tage vom 22. Februar bis 1. März: hier mussten in acht Tagen zehn Alarmen bewältigt werden. Am ruhigsten war es dagegen zwischen dem 01. und dem 14. Oktober mit 14 Tagen ohne Alarm.

Das Jahr 2012 forderte mit der Alarmierung durch die ILS ab dem zweiten Halbjahr sowie der Umstellung von den bisherigen sieben Alarmstufen auf 58 Alarmstichworte dem Statistiker einiges ab. Daher konnte auch der Vergleich gegenüber dem Vorjahr nur eingeschränkt gezogen werden.

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